Schleppend, mühsam

Wir waren guter Hoffnung, dass unser Haus nun endlich in die Endphase kommt, aber diese Hoffnungen wurden bald zerschlagen. Es ging furchtbar langsam vorwärts. Meistens waren keine Arbeiter auf der Baustelle, mal ein paar. So konnte es nicht weiter gehen. Deshalb sind wir intensiv auf der Suche nach Lösungen.


May’37 die unser Projektmanagement machen, sind dabei, die Probleme zu sortieren und Lösungsvorschläge zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass sie einen guten Job machen können und werden, sobald wir das Problem mit der Bauunternehmung gelöst haben.

Verschiedene grössere Posten, wie Küchen und Bäder, Fenster, Pool, Einbaumöbel, haben wir selbst organisiert und bestellt. Die Liefertermine sind natürlich lange schon vorbei und nun müssen wir schauen, wie das mit neuen Lieferterminen klappen wird.

Kleine Fortschritte hatten wir zu verzeichnen:

die Fenster im Gästehäuschen werden eingesetzt

allerdings kommt Baudreck in die Rillen und wir sind besorgt, dass bei Schieben die Rahmen zerkratzt werden

endlich werden die Fenster fixiert

für die Küche wird ein Boden gemauert, um vor Nässe zu schützen

verschiedene Wände werden verputzt

die schräg gebaute Wand wird endlich neu aufgebaut

die Arbeiter bringen den Geistern Opfer, um sie gütig zu stimmen

der Boden wurde geräumt, so sieht man wenigstens, was wir bis jetzt haben

Das Gästehaus wird wohnlich


In der Zwischenzeit ist das Gästehaus im Endausbau und fühlt sich schon recht wohnlich an.


Das Dach ist hoch und nach oben gewölbt, damit die warme Luft nach oben fliesst.
Die Klimaanlage wird installiert. Wir hoffen natürlich, dass wir meistens mit natürlicher Belüftung und Ventilatoren ein angenehmes Raumklima erlangen können.

Im Vorratsraum sind die Bodenplatten aufbewahrt.

Das Verlegen geht zügig voran.

Aus der Bauverzögerung wurde ein Baustopp

Um die Probleme mit den Plänen zu bereinigen und um einige Fehler zu beheben, wollten wir den Bau für kurze Zeit unterbrechen.

Kulturelle Missverständnisse führten quasi zu einem Baustopp. Zum einen brauchte die Überarbeitung der Pläne länger als wir dachten und zum anderen empfand der Bauunternehmer unsere Idee etwas kürzer zu treten und zuerst Fehler zu beheben, bevor weiter gearbeitet wird, als Misstrauensvotum und zog sofort alle Arbeiter vom grossen Haus ab.

Wir waren nicht sehr alarmiert, denn es ist uns wichtig, dass die Pläne, die auf der Baustelle verwendet werden auf dem aktuellen Stand sind. Zudem wurde ja am Gästehaus weiter gearbeitet, wenn auch auf Sparflamme.

Seit diesem Wochenende wird nun auch am Haupthaus weiter gebaut und wir werden sicher auch diesen Bauverlauf wieder mit Fotos dokumentieren können.

Wir hatten uns aber entschlossen, den 60. Geburtstag von Heinz ganz gemütlich zu zweit in Phuket zu feiern. Bei wunderschönstem Wetter genossen wir ein paar entspannende Tage bevor es hier wieder mit Volldampf weiter geht.

Dach


Endlich können wir einen Eindruck vom Bau des Daches geben. Eigentlich hätte das Dach schon Ende März fertig sein sollen. Viele Umstände haben dazu geführt, dass es jetzt fertig ist, oder wenigstens fast.

Zuerst sieht alles gut aus.

Dann aber stellt der Architekt fest, dass mitten auf dem Sitzplatz eine Betonverstrebung und eine Metallverstrebung gehen, wo keine sein soll. Das Dach muss zuerst verstärkt werden, bevor diese beiden Streben abgebrochen werden können.

Schliesslich sieht es gut aus und wird vom Architekten abgesegnet.

 Hetzt können die Dachdecker auch bei grossen Haus beginnen (das Debakel mit der Ziegelfarbe beim Gästehaus haben wir ja schon früher beschrieben).
Es braucht viele Hände um die Ziegel auf das Dach zu bringen.

 Zwischendurch werden auch noch die Schweissnähte mit Farbe vor dem Rost geschützt (zu unserem Entsetzen mitten durch die Ziegel; prompt sehen wir später ziemlich viel grau auf den dunklen Ziegeln).

langsam nimmt das Dach Formen an

 Jetzt kommen noch die Kanten dran und werden mit dem 'Lift' raufgezogen.

 die Detailarbeiten

 und so sieht es jetzt aus (17.5.2012)